Vielfalt verbindet

Ende Juni zeigten die Kinder der Klassen 3b und 4b im Eingangsbereich der Schule eine Giraffenausstellung zum Thema Vielfalt.

Die drei Giraffen stehen für die Vielfalt an unserer Schule. Vielfalt bedeutet: Wir kommen aus unterschiedlichen Ländern, sprechen unterschiedliche Sprachen, sehen alle anders aus und haben verschiedene Traditionen und Gebräuche ... und trotzdem sind wir alle eine Schulgemeinschaft. (Patricia Hielscher)

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Streifen oder Punkte?

So was von egal, denken sich die vier Erdmännchen komplett entnervt. Wie sollen sie es nur schaffen, dass die Zebras und die Giraffen wenigstens mal miteinander reden? Das wäre doch ein Anfang!

Darum ging es in dem Musical für die Schultheatertage Tuishi pamoja (Text: Sandra Engelhardt, Musik: Martin Maria Schulte).

Die Schulchöre der Kolpingschule und der Grünewaldschule brachten das Stück unter der Leitung von Anne Schleemilch und Almut Lang auf die Bühne des Stadttheaters. Unterstützt wurden sie dabei von den Technikern des Stadttheaters, der Förderlehrerin Frau Wolf- Weigand, Frau Hufner, Herrn Popp und vielen Eltern, die beim Schminken und im Hintergrund unverzichtbar waren. Danke auch an Frau Hielscher, die die prächtige Kulisse gestaltete.

Das Stück geht gut aus, Giraffen und Zebras versöhnen sich und die Erdmännchen haben einen richtig guten Job gemacht. Und das haben die 50 Kinder eben auch – mit Herzblut und sichtbarer Freude spielten und sangen sie sich in die Herzen der Zuschauer und Zuschauerinnen. Als es darauf ankam, waren alle Mühen und Proben, jede Aufregung vergessen - was zählte, war der Auftritt. Und das haben sie richtig professionell hinbekommen! Am Schluss waren alle begeistert von der Leistung und der Spielfreude der Kinder. Und die Botschaft? Zusammen sind wir stark! (Anne Schleemilch)

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7 auf einen Streich – oder wie war das noch gleich?

Das Märchen „Das tapfere Schneiderlein“ ist vielen Kindern bekannt. Doch dass das Schneiderlein auch etwas mit Müll zu tun hat, scheint neu. Deshalb war es selbstverständlich, dass wir als Umweltschule das Märchentheater Aschaffenburg in Zusammenarbeit mit dem 12-Stufen-Theater in Kleinostheim zu uns in die Turnhalle eingeladen haben, um uns diesen Zusammenhang einmal zu erklären. Anschaulich und unterhaltsam stellten die Theaterspieler den Kindern dar, wie das tapfere Schneiderlein vom König gestellte Aufgaben meistern musste, um letztlich dessen halbes Königreich und die Hand seiner bezaubernden Prinzessin als Belohnung zu erhalten. Egal ob müllproduzierende Riesen, feuerspuckende Einhörner oder stinkende Müllschweine: Das tapfere Schneiderlein meisterte alle Herausforderungen mit Erfolg und lernte dabei durch diese Märchenwesen, wie man entstandenen Müll richtig trennt, ihn wiederverwerten oder gar vermeiden kann. Am Ende des Stückes durften die Kinder der Kolpingschule selbst ihr Wissen über Mülltrennung unter Beweis stellen. Dabei staunten die Darsteller nicht schlecht, wie souverän die Kinder diese Aufgabe auf der Bühne meisterten. Das Umwelttheater wurde bezuschusst vom Förderverein der Kolpingschule und den Stadtwerken Aschaffenburg. Vielen herzlichen Dank dafür!

(Bettina Vogt)

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Am 18. März war es wieder soweit ….

schon zum 2. Mal hat der Förderverein der Kolpingschule das Trio Verano eingeladen. Alle Kinder der Schule konnten in einem außergewöhnlichen Konzert (eigentlich waren es 2 Konzerte, erst für die 1. und 2. Klassen und dann für die 3. und 4. Klassen) von drei herausragenden Musikern die Abenteuer des kleinen Bären „Waschbar“ erleben, der auf der Suche nach dem Sinn seines Lebens ist. Die Musikstücke des Trios, bestehend aus Oboe (Imke Thum), Klarinette (Claudia Rack) und Fagott (Bernd Schneider) bezauberten alle kleinen und großen Zuhörer. Virtuos vorgetragen und lebendig erzählt war es ein wunderbares Konzerterlebnis. Und soviel sei verraten, der kleine Bär war am Ende sehr glücklich ...(Anne Schleemilch)

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Lesevergnügen mit zwei Autoren

Anlässlich der 50-Jahrfeier des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller in Aschaffenburg, freuten wir uns am Freitag, den 15. Februar auf den Besuch der Kinderbuchautorin Sabine Lipan an der Kolpingschule.

Aber welch ein Schreck! Frau Lipan erkrankte kurzfristig und konnte zu unserem großen Bedauern nicht kommen. Spontan wurden jedoch zwei „Ersatz-Autoren“ gefunden, die bereitwillig einsprangen und uns einen vergnüglichen Lesevormittag bereiteten. Dieter Damwerth machte den Anfang für die Erst- und Zweitklässer.

Im Gepäck hatte er das Buch „Amelie, die Meerjungfrau“, mit welchem er die Kinder der ersten und zweiten Klassen auf ein spannendes Abenteuer der Meerjungfrau Amelie und des Schweinswals Swinni mitnahm. Auf der Suche nach einem versunkenen Wikingerschatz in der Nordsee mussten die beiden Meeresbewohner eine Furcht einflößende Feuerqualle überlisten, um an die Schatzkiste im Wikingerschiff zu gelangen. Besonders begeisterten auch die wunderbaren Bilder des Buchs. Toll also, dass das Buch nun sogar signiert in der Schulbibliothek ausgeliehen werden kann.

Volker W. Degener las im Anschluss „Die Schlaumacher“ für die Dritt- und Viertklässer. Gebannt hingen die Kinder an Herrn Degeners Lippen, handelte die Kriminalgeschichte doch von ominösen Schlaumacherpillen, mit denen die Hälfte einer vierten Klasse sich vergiftet hatte. Zum Glück konnte der Fall gelöst werden und die Schüler und Schülerinnen hatten sogar noch die Gelegenheit dem Autor persönliche Fragen zu stellen.

So begeisterten uns letztendlich sogar zwei Autoren an diesem Vormittag. Wenn das nicht Glück im Unglück ist!(Stefanie Breunig, Anna Lena Dietrich)

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                                       Dietmar Damwerth liest für die 1. und 2. Klassen

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                              Volker W. Degener liest für die 3. und 4. Klassen

Nachhaltiges und faires Konsumieren

Zum achten Mal in Folge erhielt die Kolpingschule die Auszeichnung „ Umweltschule in Europa/Internationale Agenda 21 – Schule“ für ihre vielfältigen Aktivitäten im Schuljahr 2017/18 unter dem Motto „Nachhaltiges und faires Konsumieren“.

Das ganze Jahr über waren die Kinder des Fairtrade Schulteams aktiv, um den fairen Handel zu unterstützen. Sie informierten sich selber im Weltladen über fair gehandelte Produkte und informierten alle Kinder der Kolpingschule darüber. Es blieb aber nicht bei „trockener“ Information. Alle Kinder durften den fair gehandelten Orangensaft, Orangenstückchen und Tee probieren und sich vom guten Geschmack überzeugen lassen. An Weihnachten wurden Plätzchen mit fair gehandelten Zutaten gebacken und der Adventskalender von Misereor verkauft. Auch die Gute Schokolade fand in der Adventszeit reißenden Absatz. Ein großartiger Erfolg war auch das Faire Frühstück und besonders gefreut haben sich die Kinder des Fairtrade Schultemas über ihr eigenes T-Shirt, das das Fair Wear Siegel trägt und in einem Aschaffenburger Geschäft gekauft wurde. Und anlässlich der Fußballweltmeisterschaft kam ein weiteres Thema auf die Tagesordnung: Fairplay und fair produzierte Fußbälle.

Einen großen Beitrag zur erneuten Auszeichnung leisteten auch die Klimabotschafterinnen und Klimabotschafter der Kolpingschule, die nicht nur bei vielen Gelegenheiten die Gute Schokolade verkauften und dafür sorgten, dass Bäume gepflanzt werden können. Sie griffen auch selber zu Hacke und Spaten, pflanzten einen weiteren Baum am Floßhafen und viele kleine Bäume im Obernauer Wald unter der fachkundigen Aufsicht des Försters Michael Moosburger. (Petra Münzel)

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Tragt in die Welt nun ein Licht“

Auch in diesem Jahr fand die Weihnachtsaktion „Tragt in die Welt nun ein Licht“ statt. Ungefähr 70 selbstgepackte Weihnachtsgeschenke konnten die Kinder mit 4 Vertretern/Vertreterinnen des Elternbeirates ins Café Metropol bringen.

Hier wurden die Kinder mit Plätzchen, Früchtetee und Apfelsaft sehr herzlich von Herrn Grose empfangen. Sie erfuhren von den armen Kindern in unserer Stadt - von Kindern, deren Eltern nur wenig Geld haben, Kindern, die kein Bett und kein Zuhause haben.

Alle Kinder aus den verschiedenen Klassen der Kolpingschule lauschten gespannt, was Herr Grose ihnen erzählte. Das Lied „Tragt in die Welt nun ein Licht“ brachten sie gemeinsam mit Herrn Grose und seiner Gitarre zum Besten.

Abschließend zeigte Herr Grose den Kindern noch die Kinderabteilung des Sozialkaufhauses. Das Weihnachtszimmer faszinierte die Schülerinnen und Schüler sehr.

Wir dankten für den herzlichen Empfang und verabschiedeten uns auch mit einem kleinen Dankeschön an die Verkehrshelfer und Verkehrshelferinnen der Diakonie. (Nicole Lautenschläger)

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Kommt ein Lichtlein leise, leise …

Am 1. und 2. Advent erwarteten wir gespannt das „Licht“ in unserer morgendlichen Adventfeier.

Wir sind es gewohnt auf Knopfdruck das Licht anzumachen. Einmal den Schalter nur kurz drücken und schon wird es hell im Zimmer.

Ganz so einfach ist es mit dem „Licht von Weihnachten“ nicht. Zu uns kam es behutsam und leise. Wir zündeten in der noch dämmerigen Turnhalle erst nur eine Kerze an, die erst nicht brennen wollte, als ob ihr der Mut fehlte. Dennoch haben wir gestaunt, wie so eine einzelne Kerze den Raum erhellen kann. Mit jeder weiteren Kerze wurde es immer heller, wie bei einem Lichterreigen.

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Gemeinsam sangen und freuten wir uns über das Licht, welches unsere Herzen berührte. Licht ist wertvoll für dich und mich.

So wollen wir die hellen Momente in der Adventszeit miteinander teilen. In unserer Kolpingschule und auch in unseren Familien. (Isabella Junker)

 

Stimmungsvolle Bilder aus dem Advent

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Unser Christbaum mit dem Friedenslicht aus Bethlehem

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Adventliche Stimmung im Treppenhaus

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Weihnachtliche Feier

Kirchner meets Kolping

Die aktuelle Ausstellung im Kirchnerhaus „ Kirchners Kosmos: Der Tanz“ war für die Kolpingschule Anlass, sich intensiv mit dem Thema Tanz zu beschäftigen. Ihre vielfältigen Ergebnisse zeigten die Schülerinnen und Schüler am Dienstag, 11.12.2018 in einer abwechslungsreichen Präsentation unter dem Motto: Kirchner meets Kolping.

Frau Hielscher hatte zuvor die Turnhalle in eine kleine Kunstgalerie verwandelt, die großen Anklang fand. Die zahlreichen Besucher und Besucherinnen, darunter auch Mitglieder des Kirchnerhausvereins, waren voll des Lobes über das malerische Können und die Kreativität der Kinder. Diese hatten nach dem Besuch der Ausstellung im Kirchnerhaus ihr Lieblingsbild neu interpretiert oder nachgemalt, über den Bildrand hinaus erweitert oder sie ließen sich von Kirchners Selbstportrait inspirieren und malten ein eigenes.

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Die Ausstellung                   

Die Sambagruppe unter der Leitung von Jörg Fabig lockte mit heißen Rhythmen die Gäste durch eine „Maskengasse“ der vierten Klassen in den Veranstaltungsraum und kaum hatten diese Platz genommen, wurden sie vom Schulchor, geleitet von Anne Schleemilch und begleitet von Werner Heinz, mit dem bekannten Lied „Sur le pont d`Avignon“ begrüßt.

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Die Maskengasse

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Die Sambagruppe

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Sur le pont

Unter der Leitung der Tanzlehrerinnen Margit Urban und Claudia Bentes – Geis zeigten die Mädchen der Arbeitsgemeinschaft Tanz ihr Können. Tanzen und Trommeln, mit diesem Experiment startete der erste Tanz: ein lustiger Tanz auf die Musik „Quidam“. Wie kleine Clowns wirbelten die kleinen Tänzerinnen über die Bühne, harmonisch begleitet von der Sambagruppe. Der zweite Tanz „Spaziergang im Park“ interpretierte Modern Dance perfekt. Mit kleinen Regenschirmen spazierten die Mädchen über die Bühne. Regnet es? Oder regnet es doch nicht? Nein, es regnet nicht. Der dritte Tanz „Erwachen“ war für zwei Mädchen choreographiert. Mit viel Gefühl und Emotion tanzten die kleinen Tänzerinnen den Frühling auf die Bühne.

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Quidam

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Spaziergang im Park

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Erwachen

Nicht nur die Erwachsenen, auch die Kinder, folgten gebannt dem Vortrag von Frau Dr. Brigitte Schad, der 1. Vorsitzenden des Kirchnerhausvereins, die kurzweilig und reich bebildert die große Leidenschaft Kirchners für Tänze aller Art von der frühen Zeit der Gründung der Künstlergemeinschaft „Brücke“ bis in die späten Jahren seines Schweizer Exils nachzeichnete.

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Frau Dr. Brigitte Schad

Auch die Trommelgruppe der 2. Klasse zeigte ihr Können und trug zum abwechslungsreichen Programm bei.

Belohnt wurden alle Beteiligten mit großem Applaus, bevor der Abend mit einem kleinen Empfang für Groß und Klein ausklang. (Text: Petra Münzel, Fotos: Agren Avogadri)

Clevere Ideen gegen die Plastikflut

Mit der Flut der Plastikabfälle beschäftigten sich die Kinder der Kolpingschule in der Europäischen Woche der Abfallvermeidung, die vom 19.11.18 bis 20.11.18 stattfand.

Plastikmüll findet man mittlerweile überall: in den Flüssen und Bächen, den Meeren, an den Stränden, im Boden und auch in den Körpern von Menschen und Tieren.

Und da stellte sich die Frage: Was können wir tun?

Die Kinder der Klasse 4b erarbeiteten unter der Leitung ihrer Lehrerin Patricia Hielscher eine viel beachtete Ausstellung, in der sie in eindrucksvollen Bildern die Problematik der Plastikflut darstellten, aber auch Tipps dafür gaben, was alle tun können, um die Plastikflut einzudämmen: In der Schule Trinkflaschen zum Auffüllen und Brotdosen benutzen, Obst und Gemüse lose einkaufen, Stoffbeutel und Einkaufskörbe statt Plastiktüten verwenden, Wasser, Milch und Saft in Glasflaschen kaufen, Joghurt aus dem Glas und Eis aus der Waffel essen, keine Sachen kaufen, die mehrfach in Plastik verpackt sind und Taschentücher im Kartonspender benutzen. Denn: Der beste Abfall ist der, der gar nicht entsteht.

Alle Kinder strengten sich in dieser Woche besonders an, das Pausenbrot und das Pausengetränk in der Brotbox und in der Trinkflasche mitzubringen.

Wenn aber Abfall einfach nicht zu vermeiden ist, dann ist Upcycling eine gute Idee: Aus Alt mach Neu. Und so kommt es, dass eine Lichterstadt aus alten, aber neu gestalteten Milchpackungen, die die gesamte Schule gesammelt hat, das Treppenhaus der Kolpingschule erstrahlen lässt.

Auch die Klimabotschafter und Klimabotschafterinnen hatten eine gute Idee. Sie verkauften die Kolpingschulbecher, die nicht aus Plastik hergestellt wurden, sondern aus Baumsaft, einem Abfallprodukt, das bei der Herstellung von Papier anfällt. Diese besonderen Becher können nicht nur Kinder benutzen, Erwachsene können darin auch ihren Coffee to go abfüllen lassen. (Petra Münzel)

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                                  Unser Kolpingschulbecher aus nachwachsenden Rohstoffen

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                     Die Klasse 4b informiert über die Platikflut in einer informativen

                     und viel beachteten Ausstellung

 

Premiere: Zwei Fairtrade Schulen arbeiten zusammen

Als die SchülerInnen des P-Seminars des Kronberg - Gymnasiums fragten, ob wir bei ihrem Spendenlauf mitmachen wollen, war sofort klar: Da sind wir dabei, denn wir wollten schon lange einmal eine gemeinsame Aktion mit einer anderen Aschaffenburger Fairtrade School durchführen. Und als dann klar wurde, dass der gesamte Erlös des Spendenlaufs und die Gewinne aus dem interkulturellen Buffet unserer Partnerschule in Togo zugute kommen, da gab es kein Halten mehr. Und so nahmen am 02.10.2018 17 Kinder der 4. Klassen am Spendenlauf des Kronberg – Gymnasiums teil, „ erliefen“ sagenhafte 557 Euro, hatten trotz Kälte und Nieselregen viel Spaß dabei und lernten so nebenbei eine weiterführende Schule kennen. (Petra Münzel)

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