Landessiegerinnen beim 63. Europäischen Wettbewerb

Stella und Tilla aus der Klasse 2b waren beim 63, Europäischen Wettbewerb, der unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, unter den Landessiegern. Der älteste Schülerwettbewerb bundesweit stand unter dem Motto: Gemeinsam in Frieden leben. Die Klasse 2b hatte unter der Leitung ihres Kunstlehrers Didier Pignard an diesem Wettbewerb teilgenommen und das Thema "Alles wird gut" bearbeitet. Die Kinder setzten sich damit auseinander, wie gefährliche Situationen gemeistert werden können. Am Dienstag, 05.07.2016 nahmen die beiden Schülerinnen während einer Feierstunde in Hammelburg voller Stolz aus der Hand des Bezirkstagspräsidenten Erwin Dotzel und des Leiters des Bereichs "Schulen" an der Regierung von Unterfranken, Herrn Gustav Eirich, ihre Urkunde und einen Büchergutschein entgegen.(Petra Münzel)

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Fliegende Drachen im Klassenzimmer

Das fiel schwer: Ein Jahr lang durften die Schülerinnen und Schüler ihre wunderschönen Werksachen nicht mit nach Hause nehmen. Dieser Verzicht aber hat sich gelohnt. In einer sehenswerten Ausstellung konnten die stolzen Kinder am Samstag, 02.07.2016 ihren Eltern, Geschwistern und Großeltern zeigen, welche wunderbaren Dinge sie im Unterricht Werken/Gestalten hergestellt hatten. Ihre Lehrerin, Frau Erika Wiechmann, präsentierte geschmackvoll in allen Klassenzimmern, was die Kinder das ganze Jahr über geleistet hatten. Eine überwältigende Vielzahl unterschiedlicher Werkstücke wartete auf die Besucherinnen und Besucher. Da flatterten zum Beispiel Drachen durch das Klassenzimmer, kunterbunte Sparschweine aus Ton blickten die Besucherinnen und Besucher freundlich an, fantasievolle Häuser luden zum Träumen ein, Stickerein mit feinen Applikationen konnten bewundert werden und handgenähte Kuschel- und Bauchwehmäuse sowie Sorgenpüppchen standen bereit, um zu trösten. Die ersten Klassen hatten gar ein ganzes Buch gestaltet.

Die Eltern zeigten sich beeindruckt von der Kunst- und Fingerfertigkeit der Kinder und belohnten die Kinder mit einem zahlreichen Besuch und Kinder und Eltern bedankten sich bei Frau Wiechmann am Ende der Veranstaltung mit einem donnernden Applaus. (Petra Münzel)

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Foto: Anna-Lena Dietrich

 

Singen gegen das Vergessen

 Ungewohnte Klänge und ein seltener Anblick - ca. 40 Kinder der Kolping- und der Grünewaldschule sangen und tanzten Klezmer-Musik mitten in der Fußgängerzone von Aschaffenburg! Fünf Musiker - Akkordeon, Geige, Flöte, Klarinette, Gitarre udn ein Kontrabass, eine typische Klezmer-Besetzung - begleiteten die jungen Sängerinnen und Sänger und ließen auch mit eigenen instrumentalen Stücken die jiddischen Melodien aufleben.

Wie kam es zu dieser Veranstaltung? Schulchorleiterin Anne Schleemilch hatte die Idee bei einem Workshop 2015 in Weimar: Wir singen mit unseren Grundschulkindern Lieder in jiddischer sprache an den Stolpersteinen in Aschaffenburg!

Seit dem Jahr 2008 erinnern "Stolpersteine gegen das Vergessen" an mehreren Stellen in der Stadt an Bürgerinnen und Bürger, die von den Nationalsozialisten ermordert oder auf andere Weise Opfer der Verfolgung wurden. Die Gedenkzeichen des Künstlers Gunter Demnig wurden vor jenen Häusern eingelassen, in denen die Opfr ihre letzte freiwillige Wohnung hatten.

Zusammen mit dem Schulchor der Grünewaldschulel und der Leiterin Almut Lang entwickelte sich nun ein gmeinsames Projekt: Im Vorfeld standen eine Führung durch das jüdische Museum und der Besuch verschiedener Stolpersteine auf dem Programm. Das Singen der Lieder an den Stolpersteinen sollte erinnern - nicht allein an das Grauen der Deportation, sondern vor allem daran, dass hinter den Namen auf den steinen immr einzelne Menschen stehen, mit ihrer eigenen Geschichte und frohen und traurigen Erlebnissen, wie bei uns allen. Sie waren Aschaffenburger Mit-Bürger - bis sich auf einmal alles änderte.

Gerade in unserer Zeit, wo so viele Menschen aus ihrer Heimat gerissen werden und Fremde werden, wollten die beiden Chöre damit auch ein bewusstes zeichen für eine bunte Welt und ein tolerantes Miteinander setzen.

Anhand einer Geschichte von zwei befreundeten Mädchen, Hannah und Ida, folgten die Kinder und ZuhörerInnen Anne Schleemilch in die Vergangenheit: Das Lied "Blumen" erzählt von einem Spaziergang im Frühling, Hannah lernt einen jungen Mann kennen, die beiden verlieben sich und heiraten: Ein großes Fest steigt und jiddische Feste werden sehr fröhlich gefeiert! Da singt und tanzt der "Rebbe Elimejlech" und alle Fiddler (Geiger), Tsimbler (Zimbelspieler) und Pajkeler stimmen ein - die Kinder begleiteten das Lied mit den entsprechenden Gesten. Das Paar bekommt einen kleinen Jungen, der nachts nicht schlafen will - mit dem stimmungsvollen Lied "Schlof se mir schojn, Jankele" wiegt ihn die Mutter in den Schlaf.

Ausgehend vom Wolfsthalplatz, der an der Stelle der ehemaligen Aschaffenburger Synagoge an die jüdische Gemeinde erinnert, ging der Weg zu zwei Stolpersteinen in die Stadt udn wieder zurück. Nach knapp einer Stunde hieß es hier fast schon wieder "Lehitrahot - auf Wiedersehen! sagen. Zuvor stimmten die beiden Leiterinnen noch das wehmütige "Azoy lang", ein Abschiedslied, an. Zum abschluss ertönte zusammen mit den Musikern (Akkordeon: Werner Klotz, Klarinette: Dr. Edgar Huckert, Gitarre: Volker fries, Flöte: Anne Schleemilch, Violine, Dirk Harling, Kontrabass: Werner Heinz) das fröhliche "Ale brider" alshörbares Zeichen für ein offenes und frohes Miteinander aller Menschen:
" Und wir sind alle Brüder, wir singen fröhliche Lieder und halten zusammen - so etwas gibt es nirgends sonst! Wir sind uns alle einig und lieben uns, wir sind fröhlich und munter und halten zusammen!"

Damit sollte am Ende der Veranstaltung bewusst auch der Lebensmut und die Lebensfreude der Menschen, die diese wundervollen Lieder gesungen haben, wieder aufleben.Zahlreiche Zuhörer und Zuhörerinnen waren zu dem Wandelkonzert gekommen und ließen sich von den wunderschönen jiddischen Melodien, die so unmittelbar ins Herz gehen, ergreifen. Auch mancher Stadtbummler blieb spontan stehen und hörte eine Weile zu.

Die beiden Schulchöre werden mit diesem Programm auch nochmals bei diesjährigen Fest Brüderschaft der Völker am 15. Juli auftreten. (Anne Schleemilch und Almut Lang)

Stolpersteine 1 klein

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 Besondere Auszeichnung für die Kolpingschule

Mit ihrem Projekt "Klimabotschafterinnen und Klimabotschafter" beteiligte sich die Kolpinschule am bundesweiten Wettbewerb des Förderprogramms "Demokratisch Handeln". Die Träger des Wettbewerbs sind die Theodor-Heuss-Stiftung, der Förderverein Demokratisch Handeln und die Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik.

Als Anerkennung ihres Engagements durften jetzt Helene und Luis, zwei Kinder aus den 4. Klassen, zusammen mit ihrer Schulleiterin vom 07.06. bis 10.06.2016 zur "Lernstatt Demokratie" in die Politische Akademie nach Tutzing fahren, um dort, zusammen mit 57 weiteren herausragenden Initiativen, unser Projekt vorzustellen, an Workshops teilzunehmen und ein Netzwerk zu knüpfen.

Was ist an dem Projekt, bei dem die Kinder gegen den Klimawandel Bäume pflanzen und die Öffentlichkeit entsprechend informieren, bemerkenswert?

Nach Ansicht der Jury zeigen die Schülerinnen und Schüler ein hohes Maß an Umwelt- und Menschrechtsverständnis, jeder und jede hat die Möglichkeit, sich aktiv an dem Projekt zu beteiligen und die jahrelange, kontinuierliche Arbeit der Schülerinnen und Schüler ist ein deutliches Zeichen für ihr Durchhaltevermögen und den Willen, das Projekt erfolgreich weiter zu führen.

Michael Ridder, stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins, hob in seiner Laudatio besonders die Tatsache hervor, dass es die Kinder sind, die andere Kinder informieren und auch schulen.

Ein besonderes Erlebnis für alle Beteiligten: Dr. Hildegard Hamm - Brücher kam trotz ihrer 95 Jahre zur Verleihung des Demokratiepreises an die Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, Henriette Reker, in den Tagungsort nach Tutzing.

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Der Laudator Michael Ridder mit Helene und Luis

 

 

Lebensgroße Giraffe im Pausenhof aufgestellt

Eine lebensgroße Giraffe begrüßt ab jetzt alle, die den Pausenhof der Kolpingschule betreten. Mit einem fröhlichen "Giraffen - Willkommensfest" feierte die Kolpingschule am Freitag, 03.06.2016 das Aufstellen der Giraffe und damit den Abschluss eines Kunstprojektes der Klassen 4a und 4b unter der Leitung der Künstlerin Katrin Orth.

Die Giraffe als das Landtier mit dem größten Herzen ist das Symbol der Kolpingschule für einen freundlichen, friedlichen und wertschätzenden Umgang miteinander.

Zwei Jahre lang widmeten sich die beiden 4. Klassen diesem Projekt. Sie skizzierten das Skelett einer Giraffe im Hessischen Landesmuseum, besuchten Giraffen im Frankfurterzoo, stellten maßstabgetreue Modelle der Giraffe am geplanten Standort her und fabrizierten ein lebensgroßes Papiermodell. Zusammen mit der Künstlerin Katrin Orth erstellten sie das Farbkonzept. Und schließlich wurde die lebensgroße Giraffe von den Kindern bemalt.

Im Beisein von Oberbürgermeister Klaus Herzog, Bürgermeister Jürgen Herzing, Stadtrat Stefan Wagener und der Vertreterin der Sparkasse, Monika Pfaff, feierten die Kinder jetzt die Fertigstellung des Kunstwerkes. Die gesamte Schule sang unter der Leitung von Frau Schleemilch ein afrikanisches Willkommenslied, die Klasse 2b sorgte mit ihren Trommelstücken unter der Leitung von Jörg Fabig ebenfalls für afrikanische Atmosphäre und die Klassen 4a und 4b stellten in einem fulminanten Giraffenrap unter der Leitung von Frau Breunig und Herrn Schmitt die Eigenschaften der Giraffe vor.

Und hier ist der Giraffenrap:

Heute feiern wir / unser bestes Stück.

Lieselotte ist jetzt hier // welch ein großes Glück!

Und sie hat ein großes Herz! - Dazu noch ´nen  langen Hals.-  Kann Löwen schon von weitem seh´n.- Und die Zunge, die ist blau! - Grüne Blätter frisst sie gern.- Das Trinken fällt ihr ziemlich schwer! - Rennen kann sie wirklich schnell.- Sie lebt nicht nur in Afrika. - Wohnt jetzt hier! Hurra! Hurra!

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Und sie hat ein großes Herz!!!

Wir begrüßen den Frühling mit unserem Maibaum

Mit zünftiger Blasmusik, gespielt von der Bläserklasse Bessenbach unter der Leitung ihrer Lehrerin Annette Spielmann, und einem abwechslungsreichen Programm,gestaltet von Kindern unserer Schule, begrüßten wir am 29.04.2016 den Frühling und stellten traditionsgemäß unseren Maibaum auf. In diesem Jahr ziert ein Frühlingsgedicht von Christian Morgenstern- vorgetragen von Vertreterinnen und Vertretern aller Klassen - die roten Bänder unseres Maibaums.

Der Frühling kommt bald

Herr Winter,

geh hinter,

der Frühling kommt bald!

Das Eis ist geschwommen,

die Blümlein sind kommen,

und grün wird der Wald.

Her Winter,

geh hinter,

dein Reich ist vorbei.

Die Vögelein alle,

mit jubelndem Schalle,

verkünden den Mai!

Wir haben uns auch wieder sehr gefreut, dass auch in diesem Jahr Kinder der Schule für Körperbehinderte unsere Gäste waren. (Petra Münzel)

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Integrationspreis der Stadt Aschaffenburg - 3. Platz für die Kolpingschule

Seit 10 Jahren veranstalten die Kolpingschule und IN VIA Prävention an Schulen monatlich gemeinsam ein Elterncafé. Mit dem Elterncafé schaffen wir ein niedrigschwelliges Angebot zur Begegnung von Eltern mit und ohne Migrationshintergrund, bieten spezielle Veranstaltungen zum Thema Integration an und führen Fortbildungsveranstaltungen für die schulische und nichtschulische Öffentlichkeit durch.

Dieses langjährige Engagement würdigte die Stadt Aschaffenburg mit dem 3. Platz des Integrationspreises.

Stadt Dr. Lothar Blatt zog Parallelen zwischen den Aktivitäten der Kolpingschule und ihrem Namensgeber. So sagte dieser beispielsweise:

  • Schön reden tut´s nicht, die Tat ziert die Frau und den Mann.
  • Tut jeder in seinm Kreis das Beste, wird´s bald in der Welt auch besser aussehen.
  • Was man im Großen nicht kann, soll man im Kleinen nicht unversucht lassen.

Frau Dr. Lange, die Vorsitzende des Vereins IN VIA hielt die Dankesrede. Unter anderem führte sie aus: " Das Elterncafé ist ein lebendiger Ort der Integration in Aschaffenburg: entwickelt doch Frau Kaupp von IN VIA mit der Schulleiterin Frau Münzel, gemeinsam mit den teilnehmenden Eltern, welche Themen die Eltern interessieren und die durch spezielle Referate und Veranstaltungen vertieft werden sollen. Das heißt auf die individuellen Bedürfnisse der Elterngruppe wird eingegangen, was dazu führt, dass man sich besser versteht und mehr zusammenwächst. An dieser Stelle möchte ich auch Frau Kaupp besonders danken, die seit zehn Jahren mit viele Engagement und Herzblut gemeinsam mit Frau Münzel das Elterncafé zu diesem besonderen Ort der Begegnung gemacht hat.

Die Schulleitung der Kolpingschule, der Elternbeirat und vor allen Dingen die Eltern der Schüler und Schülerinnen freuen sich daher gemeinsam mit IN VIA über den 3. Preis des Integrationspreises der Stadt Aschaffenburg 2016. Wir bedanken uns ganz herzlich und sehen es als Ansporn, diesen Weg auch zukünfig weiter zu gehen. (Petra Münzel)

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Foto: Stadt Aschaffenburg/cherrytree - Mediadesign

Wie Kinder Kirchner sehen - Zerufael gewinnt den Schulpreis für die Kolpingschule

Insgesamt neun Klassen der Kolpingschule nahmen an dem Wettbewerb des Kirchnerhausvereins "Wie Kinder Kirchner sehen" teil. Nachdem die Kinder durch eine Ausstellung mit Originalen Kirchners geführt worden waren, durften sie sich das Bild aussuchen, das ihnen am besten gefallen hatte. Dieses gestalteten sie dann im Kunstunterricht neu. Für jede teilnehmende Schule gab es dann einen Schulpreis und von allen Schulen insgesamt wurde dann der Kirchner-Preis für Kinder prämiert.

Für die Kolpingschule gewann Zerufael Kassa aus der 4Ü den Schulpreis. Zerufael hatte sich den Holzschnitt "Reitunterricht in Halle" herausgesucht. Die Laudatorin Frau Dr. Brigitte Schad hob hervor, dass die bedrohliche Lage und die düstere Stimmung, in der sich Kirchner befand - er hatte panische Angst in den 1. Weltkrieg ziehen zu müssen und seine Malhand zu verlieren - in Zerufaels Bild besonders gut sichtbar geworden sei.

Wir gratulieren Zerufael sehr herzlich zu seinem Erfolg.

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Zerufael mit seinem Siegerbild (rechts)

 

Eine total verrückte Sportstunde...

erlebten die 190 Kinder unserer Schule am Dienstag, 02.02.2016. Crazy Wolfi ( Künstlername des Pädagogen Wolfgang Richter) begeisterte die Kinder mit einem fröhlichen Mix aus Sport, Tanz und Musik für mehr Spaß an der Bewegung und zeigte, dass der Spaß an der Bewegung viel wichtiger ist als Perfektion und übertriebener Leistungsdruck. In einem atemberaubenden Tempo gab es einen erfrischenden Mix aus Kung-Fu-Tiger-Karate, lässigen Hip-Hop-Schritten, dem Original P&P Breackdance, trendigem Rollsport auf Xlidern, Dance Frisbee, Hula Hoop, Moonwalking und eine Menge mehr sportlicher Übungen. Alle Kinder verließen an diesem Tag die Turnhalle nicht nur lachend und verschwitzt, sondern auch mit einer "amtlichen" Urkunde in den Händen, die ihnen bestätigt, dass sie ab sofort berechtig sind, alle Menschen in Schwung zu bringen, die sie mögen.

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Wolfi 1 klein

 

Erfolgreiche Mannschaften beim Schulturnier für Schachmannschaften

Am Samstag, 16.01.2016 spielten in der Luzia - Grundschule Pflaumheim knapp 50 Schülerinnen und Schüler aus 7 Schulen in 10 Schulmannschaften gegeneinander Schach. Die Kolpingschule mit ihrem Trainer Berndt Lang war mit zwei Mannschaften vertreten.

Die Rektorin der Luzia - Grundschule und Organisatorin des Schulturniers hat über unsere Mannschaften folgendes geschrieben:
" Die Jungs (Wildschweine) haben von 28 Spielen 17.5 gewonnen und so 10 Mannschaftspunkte erhalten. Sie haben den 3. Platz belegt und haben einen Pokal mitgenommen.

Die Mädchen (Schlangen) haben mutig gekämpft, 9 Spiele gewonnen und 3 Mannschaftspunkte erzielt. Sie belegten den 9. Platz. Ihre Teilnahme hat mich sehr gefreut, es gibt so wenige Mädchen, die Schach spielen. Da ist eine Mädchenmannschaft wirklich ganz außerordentlich."

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Schach Pflaumheim 2 klein

 

 

Wärme kann man teilen

Das zeigten die Kinder der Klasse 3b mit ihrem Theaterstück, das sie unter der Leitung von Frau Kempf - Jeßberger bei unserer weihnachtlichen Feier aufführten, die am Montag, 21.12.2015 im Jukuz stattfand.

Ein reicher Bauer ist so geizig, dass er den Jungen, der im Sommer auf seine Tiere aufpasste, im Winter nicht in sein Haus lassen wollte, damit dieser es auch warm hat. Darauf verlassen alle Tiere den Geizkragen. Als er den Spuren seiner Tiere folgt, gerät er in einen Schneesturm und droht zu erfrieren. Nachdem sich der Sturm gelegt hat, führt ihn ein Engel in einen Stall, in dem ein kleines Kind in einer Krippe liegt. Dort findet er auch seine Tiere wieder, die das kleine Kind mit ihrem Fell wärmen. Auch den Bauern nehmen die Tiere nach anfänglicher Skepsis in den Stall auf. Dieser ist jetzt wie umgewandelt: "Ich schäme mich, dass ich den Jungen weggeschicht habe. Lasst uns morgen alle gemeinsam nach Hause gehen. In meinem Haus gibt es genug Holz. Lasst uns die Wärme teilen."

Alle Klassen trugen mit Begeisterung ihren Teil zum Gelingen der weihnachtlichen Feier bei. Nach jeder Szene sang eine andere Klassenstufe ein passendes Lied zum Theaterstück, begleitet von den Flötenkindern.

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Drei Sterne für die Kolpingschule

Zum fünften Mal in Folge wurde die Kolpingschule mit dem Titel " Umweltschule in Europa/Internationale Agenda 21-Schule " ausgezeichnet, zum ersten Mal mit dem Prädikat "3 Sterne".

Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz würdigte damit das besondere Engagement der Kolpingschule zur nachhaltigen Verbesserung der Schulumwelt.

Eine breite Palette von Aktivitäten zeigten im Jahr 2015 die KlimabotschafterInnen der Kolpingschule, indem sie Bäume im Aschaffenburger Stadtwald pflanzten und an vielen Örtlichkeiten in der Stadt anhand des Verkaufs der Guten Schokolade von Plant-for-the-Planet über den Zusammenhang zwischen Kohlendioxid, Klimawandel und die Bedeutung von Bäumen informierten. Auch der Pausenhof wurde bepflanzt. Unter der Anleitung des Architekten Dirk Harling entstand eine Baumlaube aus Weiden und Ahorn.

Im zweiten Projekt beschäftigten sich SchülerInnen mit dem Thema Fairtrade. Die Kinder informierten ihre MitschülerInnen durch Referate vor allen Klassen darüber, was Fairtade bedeutet, welche Produkte fair gehandelt sind und wo man diese fair gehandelten Produkte kaufen kann. Beim Tag der offenen Tür anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Fördervereins informierten die Kinder die Eltern und boten Getränke und Speisen aus fairem Handel an.

Mittlerweile befindet sich die Kolpingschule im Bewerbungsverfahren zur Fairtrade - Schule und hat ihre Aktivitäten diesbezüglich ausgeweitet. (Petra Münzel)

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RAIBA spendet 500 Euro

Am Dienstag, 24.11.2015 überreichte Markus Weber, Mitglied des Vorstands der Raiffeisenbank Aschaffenburg, der Kolpingschule 500 Euro. Dieses Geld wird zur Finanzierung des Trommelkurses für die Kinder der 3. und 4. Übergangsklasse verwendet. Herr Fabig von der städtischen Musikschule, der den Trommelkurs leitet, und Frau Münzel nahmen die Spende entgegen und bedankten sich sehr herzlich für die große Unterstützung.

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von links: Herr Weber, Frau Münzel und Herr Fabig

Das 1000ste Buch für unser Lesezimmer

Seit Montag, 23.11.2015 haben die Kinder der Kolpingschule über 1000 Bücher in ihrem Lesezimmer zur Auswahl. Das musste natürlich gefeiert werden. Die ganze Schule versammelte sich im Treppenhaus zu einem kleinen Konzert und sang mit Begeisterung  "Alle Kinder lernen lesen" und den "Lesemillionär". Mit einem kräftigen Applaus dankten die Kinder der Stadt Aschaffenburg, die ihre Schulen so großzügig mit Büchern zum Schmökern versorgt.

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Unsere BibliothekarInnen in unserem sehr gut ausgestatteten Lesezimmer

 

Ein Tag mit viel Gefühl

Am 10.11.2015 fand an unserer Schule der zweite jahrgangsübergreifende Projekttag unter dem Motto "Ein Tag mit viel Gefühl" statt.

Angefangen mit einem Treppenhauskonzert zur Einstimmung erlernten die Kinder ihre eigene Gefühlslage bewusster wahrzunehmen und auch auf Körpersignale von MitschülerInnen zu achten. 

In verschiedenen Parcours konnten die Kinder - unter Einbeziehung aller fünf Sinne - die Erfahrung machen, wie sie angenehme Gefühle erleben und diese selbst herbeiführen können. Wichtig war uns hierbei, auf die kleinen Freuden im Alltag aufmerksam zu machen und dass die Kinder die Erfahrung machen, auf Stimmungslagen selbst positiv Einfluss nehmen zu können.

Nachdem die Kinder viele freudige Momente sammeln konnten, versammelte sich die gesamte Schülerschaft zum Abschluss in der Turnhalle, um das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der gesamten Schule zu stärken und schöne Gefühle miteinander zu teilen.

Der Projekttag endete mit dem Lied von Adel Tawil "Zuhause" sowie einigen Abschlussworten durch Frau Münzel, die den Kindern unseren diesjährigen Slogan "Die Freude ist die große Wäsche des Herzens" näher brachte. (Kathrin Wittpoth)

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Kolpingschule unterstützt Praxisseminar des Dalberg - Gymnasiums

Eine große Aufgabe haben wir uns da gestellt, einen Hilfstransport für das drittärmste Land Europas, Rumänien, zu organisieren.

Nachdem am Anfang der 11. Klasse die ersten Schritte getan waren, können wir ein Jahr später auf viele Spenden schauen, die sich im Keller und dem Dachboden unserer Schule stapeln. Es fehlten nur noch Päckchen speziell für Kinder, mit Nahrungs- und Tauschmitteln, Hygieneartikel und Spielzeugen.

Dafür haben wir die Kolpingschule um Mithilfe gebeten.

38 schwere, gut gefüllte große Kartons sind abgegeben worden.

Vielen Dank, Kolpingschule!

Noch in diesem Jahr macht sich dann ein LKW auf die lange Reise und wir hoffen, dass alles gut geht und wir vielen Menschen ein bisschen helfen konnten mit unserer Aktion! (Im Namen des Praxisseminars, Lena Harms)

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400 Euro für unsere Partnerschule in Aveta/Togo

400 Euro übergaben die Kinder der Kolpingschule Frau Klein und Herrn Reichert für unsere Partnerschule in Togo. Das Geld erwirtschafteten alle Klasse zusammen in der Gesundheitswoche vom 12.10. bis 16.10.2015. In dieser Zeit verkauften die Kinder in der 1. Pause Speisen und Getränke, wobei sie darauf achteten, dass Produkte aus dem fairen Handel verwendet wurden.

Mit diesem Geld sollen Lehrkräfte bezahlt werden, die den Müttern der SchülerInnen unserer Partnerschule die französische Sprache und Lesen und Schreiben lernen sollen. Frau Klein erklärte den Kindern: "Als die Mütter unserer Schulkinder in Aveta noch Kinder waren, durften sie nicht in die Schule gehen, denn damals durften nur Jungs die Schule besuchen. Die Mütter lernen jetzt lesen und schreiben und die offizielle Sprache in Togo, nämlich Französisch. Das ist wichtig, damit sie ihren Kindern bei den Hausaufgaben helfen können."

Herr Reichert erklärte, warum die Mütter erst jetzt abends lernen können:

"Togo liegt am Äquator. Da wird es morgens um sechs Uhr schlagartig hell und abends um sechs Uhr schlagartig dunkel. Ab sechs Uhr braucht man schon Licht zum Lernen.Seit kurzem haben wir eine Solaranlage in unserer Schule in Aveta und daher können die Mütter jetzt abends lernen."

Mit unserer Spende kann ein Lehrer oder eine Lehrerin zwei Jahre lang abends die Mütter unterrichten.

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Kolpingteam Sieger beim Stadtradeln 2015

Mit sensationellen 1. 679 geradelten Kilometern während des dreiwöchigen Stadtradelwettbewerbs erhielt das Kolpingteam, bestehend aus Frau Kempf, Herr Jeßberger und Herr Zowislo eine Auszeichnung in Gold für die Schule mit den meisten Kilometern je TeilnehmerIn. 

Radeln ist nicht nur gut für die Gesundheit, sondern auch für die Umwelt. 241, 7 Kilogramm Kohlendioxid sparten die drei SportlerInnen ein. Wären sie diese Strecke mit dem Auto gefahren, müssten 20 Bäume gepflanzt werden, um die Luft wieder sauber zu machen.

Und - diese sportliche Leistung war auch gut für den "Geldbeutel" der Kolpingschule. Diese erhielt nämlich von der Raiffeisenbank 500 Euro für dieses außerordentliche Ergebnis.

Mit einem kleinen Treppenhauskonzert bedankten sich die Kinder bei Frau Kempf, Herr Jeßberger und Herr Zowislo für dieses tolle Engagment zugunsten unserer Schule.

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