Gemeinsam können wir etwas erreichen

Unter diesem Leitspruch setzen sich in den nächsten Wochen die Dritt- und ViertklässlerInnen im Ethikunterricht mit verschiedenen Themen des Schullebens auseinander.

Entstehen soll bei diesem gemeinsamen Projekt ein wöchentlich wechselndes Motto, das allen Schülern und Schülerinnen der Kolpingschule zeigt, wie wichtig ein friedliches und rücksichtsvolles Miteinander im Schulalltag ist.

Zum Start der Aktion legen die Schüler und Schülerinnen ihr besonderes Augenmerk auf das Schulhaus und wollen sich anschließend der Pause widmen.

In Form selbstgestalteter Plakate werden die Ergebnisse festgehalten und für alle sichtbar im Eingangsbereich der Schule aufgehängt.

Jetzt heißt es nur noch: Augen auf im Schulalltag! (Patricia Hielscher)

Bußgeldkatalog 1 klein

Bußgeldkatalog 2 klein

Auf die Fische, fertig, los...

Pünktlich zum Aschaffenburger Fischmarkt sind der Pausenhof sowie das Treppenhaus der Kolpingschule mit bunten, selbstgemalten Fisch - Wimpeln geschmückt.

Mitgemacht an der Kunstaktion habe alle Klassen der Schule. Die jeweils kreativsten Fische wurden bei einem städtischen Wettbewerb eingereicht und "schwimmen" vielleicht jetzt schon in der Stadt. (Patricia Hielscher)

Fischwimpel 1 klein

Fischwimpel 2 klein

 

Bayerisches Doppeljubiläum wird gefeiert – und wir waren dabei

100 Jahre Freistaat und 200 Jahre bayerische Verfassung, das wurde am 10.04.2018 in einem Festakt an der Ruth Weiss Realschule gemeinsam gefeiert. Dazu wurden auf Initiative der Regierung von Unterfranken schulartübergreifende Projekte angestoßen.

Der Schulchor der Kolpingschule hat gemeinsam mit den Chören der Grünewaldschule und der Grundschule Waldaschaff sowie der Bläserklasse und Perkussionsgruppe Waldaschaff eine musikalische Hommage an Bayern präsentiert: Im Mittelpunkt stand das Volkslied „Die Gedanken sind frei“, das von den insgesamt 93 Akteuren beeindruckend gestaltet wurde. Vorbereitet und geleitet wurde der Auftritt von Stefan Rüb und Imke Thum (Waldaschaff), Almut Lang (Grünewaldschule) und Anne Schleemilch (Kolpingschule). (Anne Schleemilch)

Wir feiern Bayern klein

                      Foto: Regierung von Unterfranken/Nicolas Rupp

Zugehört – Kinder schenken ein Gedicht

Die Bahnhofsmission und die Kolpingschule beteiligten sich mit einem gemeinsamen Projekt an „Kunst im Quartier“, das während zweier Wochen im März stattfand.

Die Kinder der Kolpingschule Aschaffenburg beschenkten die Bahnhofsmission mit ihren Lieblingsgedichten. Die Künstlerin Anne Hundhausen motivierte die Vorlese-Talente in der Bahnhofsmission und nahm die Lesungen akustisch auf. Die eigene Stimme in der Bahnhofshalle zu hören, erfüllte die Mitwirkungen mit Stolz: „Ich hätte nicht gedacht, dass ich so gut vorlesen kann!“. Auch die Schulleiterin Frau Petra Münzel, die Konrektorin Anne Schleemilch und die Leiterin der Bahnhofsmission Sandra Bauer-Böhm lasen ihre Lieblingsgedichte ein. Während Kunst im Quartier vom 4.-17. März konnten die 26 von 100 ausgewählten Gedichte per Knopfdruck auf einem mit der Lyrik beschriebenen Tisch über Lautsprecher gehört werden. Dank der Tongestaltung und technischen Unterstützung von Marius und Eckhard Kuchenbecker sind die Gedichte als CD in der Bahnhofsmission Aschaffenburg erhältlich. Voller Begeisterung waren auch die Kinder der Kolpingschule, die mit Frau Bauer – Böhm und Frau Hundhausen das fertige Werk in der Bahnhofshalle besichtigten. Sie lauschten gespannt den Gedichten, amüsierten sich köstlich über die lustigen Gedichte und untersuchten den bemalten Tisch ganz genau. Nach den Osterferien wird das Kunstwerk in die Kolpingschule gebracht, damit alle Kinder die Installation ausprobieren können. Die Eltern können eine CD mit allen Gedichten erwerben. Der Verkaufserlös kommt der Bahnhofsmission zugute. (Text: Sandra Bauer – Böhm und Petra Münzel, Foto: Petra Münzel )

Kinder schenken ein Gedicht klein

 

Autorenlesung mit Martin Ebbertz

Am Mittwoch, den 21. Februar war der Kinderbuchautor Martin Ebbertz zu Gast an der Kolpingschule. Seine kurzen Geschichten und Gedichte verfasst er mit viel Humor und Wortwitz, so dass an diesem Vormittag sowohl die jungen Zuhörer und Zuhörerinnen als auch unsere Großen jeweils eine lustige und vergnügliche Lesung erlebten. Denn wer lacht nicht gerne, wenn er erfährt, dass Spaghetti am Spaghettibaum wachsen und kleine Radrennfahrerkinder mit ihren Dreiradrennfahrerkinderrenndreirad im Garten sausen?

Geduldig beantwortete Martin Ebbertz auch die zahlreichen Fragen seiner Zuhörer und wurde schließlich mit einem begeisterten Applaus belohnt. (Stefanie Breunig)

Ebbertz 1 klein

 

Ebbertz 2 klein

Global denken – lokal handeln:

Die Kolpingschule Aschaffenburg erhielt auch für das Schuljahr 2016/17 – insgesamt das siebte Mal in Folge - die Auszeichnung "Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule". Die Aktivitäten der Schülerinnen und Schüler standen dabei unter dem Motto „Global denken – lokal handeln“.

Mit vielfältigen Aktionen übernahmen die Kinder weltweite Verantwortung, indem sie vor Ort die Idee des fairen Handels unterstützten, Bäume gegen den Klimawandel pflanzten und einen Beitrag zur Linderung der Hungersnot in Afrika leisteten.

Höhepunkte waren dabei das faire Frühstück in unserer Cafeteria, das unser Fairtrade – Schulteam organisierte, und die maßgebliche Beteiligung am „Aschaffenburger Klimaprojekt“, das im April 2017 aus der Taufe gehoben wurde.

So pflanzten zum Auftakt des Aschaffenburger Klimaprojekts unsere KlimabotschafterInnen zusammen mit Oberbürgermeister Klaus Herzog, Bürgermeister Jürgen Herzing und der Unternehmerin Vanessa Weber den ersten Baum der geplanten Allee der Nachhaltigkeit unterhalb der Adenauerbrücke neben dem Bolzplatz.

Die Dürrekatastrophe in Afrika und die drohende Hungersnot von Millionen von Menschen veranlassten die Kinder zu einer Spendenaktion. Während die Klasse 4b (im Schuljahr 2016/17) beschloss eine Kuchenverkaufsaktion durchzuführen, kamen die Kinder der Ethikgruppe auf die Idee, nach dem Motto „Für euch geben wir unseren letzten Cent“ möglichst viele Geldbeutel von den vielen oft nicht wertgeschätzten Cent – Stücken zu befreien. 450 Euro kamen so für die Organisation „Save the children“ zusammen. (Text und Foto: Petra Münzel)

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Sambagruppe auf Werbetour

Seit Jahren gibt es an unserer Schule eine Sambagruppe unter der Leitung von Jörg Fabig. Jetzt hatte Herr Fabig eine großartige Idee: Auch die Kinder aus den Übergangsklassen der Pestalozzi - Mittelschule sollten diese Chance bekommen. Nur - wie begeistert man die Kinder für Samba und zeigt ihnen, was das überhaupt ist? Selbstverständlich indem man ein kleines "Samba-Konzert" veranstaltet. Und so fuhren am Mittwoch, 27.09.2017 Kinder aus der 3b und der 3-4 Ü der Kolpingschule in die Pestalozzi-Mittelschule und überzeugten durch ihre fetzigen Rhythmen. Der Erfolg der Werbetour war super. Gleich acht Kinder der Pestalozzi - Mittelschule fanden am darauf folgenden Freitag den Weg zum Jugendzentrum in der Hochstraße, um mit Herrn Fabig zu musizieren. (Petra Münzel)

Samba Pestalozzi klein

Besuch aus Togo in der Kolpingschule

Seit fünf Jahren unterstützen die Schülerinnen und Schüler der Kolpingschule ihre Partnerschule in Avéta. Jetzt kam erstmals Besuch aus Togo in die Kolpingschule, begleitet von Claudia Klein, Felix Pougla und Michael Reichert von der Initiative „Schule der Zukunft – Freundschaft Schöllkrippen – Avéta“.

Frau Dora Pougla und Herr Jawori Pougla erzählten den Kindern am Donnerstag, 14.09.2017 von sich und ihrer Schule. Jawori Pougla ist Grundschullehrer und Leiter der Schule. Da staunten die Kinder, als sie hörten, dass er in seiner Klasse 60 Kinder unterrichtet. Dora Pougla ist eine der Mütter, die in Abendkursen Französisch lernen durften, außerdem das Lesen und Schreiben. Dieses Projekt war auch eines der Projekte, die die Kinder der Kolpingschule finanziell unterstützt haben. Jetzt ist Frau Pougla zuständig für die Vergabe von kleinen Krediten an Frauen.

Am Ende der interessanten Begegnung überreichten die Kinder den Gästen aus Togo eine Spende von 400 Euro. Dieses Geld hatten die Schülerinnen und Schüler am Ende des vergangenen Schuljahres in einem Spendenlauf erwirtschaftet. Damit soll auf dem Pausenhof der afrikanischen Partnerschule eine Ausgabestelle für das Mittagessen gebaut werden. (Petra Münzel)

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                       Foto: Michael Reichert