Clevere Ideen gegen die Plastikflut

Mit der Flut der Plastikabfälle beschäftigten sich die Kinder der Kolpingschule in der Europäischen Woche der Abfallvermeidung, die vom 19.11.18 bis 20.11.18 stattfand.

Plastikmüll findet man mittlerweile überall: in den Flüssen und Bächen, den Meeren, an den Stränden, im Boden und auch in den Körpern von Menschen und Tieren.

Und da stellte sich die Frage: Was können wir tun?

Die Kinder der Klasse 4b erarbeiteten unter der Leitung ihrer Lehrerin Patricia Hielscher eine viel beachtete Ausstellung, in der sie in eindrucksvollen Bildern die Problematik der Plastikflut darstellten, aber auch Tipps dafür gaben, was alle tun können, um die Plastikflut einzudämmen: In der Schule Trinkflaschen zum Auffüllen und Brotdosen benutzen, Obst und Gemüse lose einkaufen, Stoffbeutel und Einkaufskörbe statt Plastiktüten verwenden, Wasser, Milch und Saft in Glasflaschen kaufen, Joghurt aus dem Glas und Eis aus der Waffel essen, keine Sachen kaufen, die mehrfach in Plastik verpackt sind und Taschentücher im Kartonspender benutzen. Denn: Der beste Abfall ist der, der gar nicht entsteht.

Alle Kinder strengten sich in dieser Woche besonders an, das Pausenbrot und das Pausengetränk in der Brotbox und in der Trinkflasche mitzubringen.

Wenn aber Abfall einfach nicht zu vermeiden ist, dann ist Upcycling eine gute Idee: Aus Alt mach Neu. Und so kommt es, dass eine Lichterstadt aus alten, aber neu gestalteten Milchpackungen, die die gesamte Schule gesammelt hat, das Treppenhaus der Kolpingschule erstrahlen lässt.

Auch die Klimabotschafter und Klimabotschafterinnen hatten eine gute Idee. Sie verkauften die Kolpingschulbecher, die nicht aus Plastik hergestellt wurden, sondern aus Baumsaft, einem Abfallprodukt, das bei der Herstellung von Papier anfällt. Diese besonderen Becher können nicht nur Kinder benutzen, Erwachsene können darin auch ihren Coffee to go abfüllen lassen. (Petra Münzel)

 Becher 1 klein

Becher 2 klein

                                  Unser Kolpingschulbecher aus nachwachsenden Rohstoffen

Plastikmüll 1 klein

                     Die Klasse 4b informiert über die Platikflut in einer informativen

                     und viel beachteten Ausstellung

 

Premiere: Zwei Fairtrade Schulen arbeiten zusammen

Als die SchülerInnen des P-Seminars des Kronberg - Gymnasiums fragten, ob wir bei ihrem Spendenlauf mitmachen wollen, war sofort klar: Da sind wir dabei, denn wir wollten schon lange einmal eine gemeinsame Aktion mit einer anderen Aschaffenburger Fairtrade School durchführen. Und als dann klar wurde, dass der gesamte Erlös des Spendenlaufs und die Gewinne aus dem interkulturellen Buffet unserer Partnerschule in Togo zugute kommen, da gab es kein Halten mehr. Und so nahmen am 02.10.2018 17 Kinder der 4. Klassen am Spendenlauf des Kronberg – Gymnasiums teil, „ erliefen“ sagenhafte 557 Euro, hatten trotz Kälte und Nieselregen viel Spaß dabei und lernten so nebenbei eine weiterführende Schule kennen. (Petra Münzel)

Kronberg 18 klein