Das Elterncafé findet einmal im Monat mittwochs von 15.00 Uhr bis 16.30 Uhr in der Cafeteria unserer Schule statt. Wir bieten abwechselnd informelle Gespräche und Informationsveranstaltungen an. Welche Themen im Laufe des Jahres angeboten werden sollen, erfragen wir jeweils während des ersten Treffens im Schuljahr. Parallel zum Elterncafé bieten wir eine Kinderbetreuung an, die auch von kleineren Geschwistern unserer SchülerInnen wahrgenommen werden kann.

Das Elterncafé ist eine Kooperationsveranstaltung mit IN VIA Prävention an Schulen und wird personell begleitet von der Sozialpädagogin Beate Kaupp. www.invia-aschaffenburg.de

 

Essen aus aller Welt

Ein großartiger Erfolg war das 1. Elterncafé im Schuljahr 2017/18. Wie jedes Jahr beteiligten wir uns an den Interkulturellen Wochen der Stadt Aschaffenburg. Unser Thema: Essen aus aller Welt.

Leckere Speisen aus 10 Ländern - süß oder herzhaft - standen auf den Tischen. Die KöchInnen und BäckerInnen stellten nicht nur ihre Speisen vor, sondern erzählten auch, zu welchen Anlässen ihre Köstlichkeiten in ihrer alten Heimat gereicht werden. Danach ging es ans Schlemmen und alle griffen begeistert zu. (Petra Münzel)

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Wer ist mein Freund/meine Freundin? Soziale Integration im Klassenverband

Beate Kaupp von In Via Prävention an Schulen moderierte unser Elterncafé am 13.04.2016 und gab folgende Informationen und Tipps.

1. Zum Begriff

Freundschaft ist eine vertraute Form zwischenmenschlicher Beziehung. Sie kommt in allen Lebensaltern, in allen sozialen Schichten, bei Jungen und Mädchen, Männern und Frauen vor. Jeder Mensch scheint zu wissen, was Freundschaft ist, dennoch lässt sie sich schwer beschreiben. Im Lateinischen gehört amicus zum Wortstamm amare - lieben: Demnach wäre Freundschaft eine Form von Liebe. Jeder macht seine eigenen Erfahrungen zum Thema Freundschaft. Kinder verstehen unter Freundschaft etwas anderes als Erwachsene.

2. Bedeutung im Kindergartenalter

Freundschaften durchziehen das ganze Kinderleben und manchmal halten sie sogar bis ins Erwachsenenalter. Die ersten Freundschaften werden im Kindergartenalter geschlossen, hier wechseln sie noch oft. Das Wichtigste ist hier: Man muss gut miteinander spielen können. In diese Zeit fallen die ersten Nachmittagsverabredungen und Übernachtungen in der anderen Familie.

3. Grundschulalter

Mit dem Eintritt in die Grundchule ändert sich die Qualität von Freundschaften. Die Spielkameraden werden zu Verbündeten: vor allem Mädchen haben eine beste Freundin, aber auch ein zweitbeste, drittbeste und so weiter. Und nicht selten wechselt dieser Status. Jungen gestalten Freundschaften pragmatischer: Gemeinsame Interessen sind das Verbindende, selten sind sie so stark aufeinander fixiert wie Mädchen. Aber auch Jungenfreundschaften können innig sein. Bei Mädchen und Jungen sind Freundschaften ein Übungsfeld für soziale Werte wie Vertrauen, Hilfsberitschaft, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit, Mitgefühl.

4. Tipps für Eltern

  • Stellen Sie sich vor, Ihr Kind kommt nach Hause, ihm wurde die Freundschaft gekündigt oder es wurde als einziges Kind nicht zu einer Geburtstagsfeier eingeladen. Was ist Ihr erster Gedanke?------ Ruhig bleiben, trösten, Halt geben (Achtung: Man kann dem Kind nicht helfen, wenn man in denselben Gemütszustand gerät!!!)
  • "Du bist nicht mehr mein Freund" ist ein Satz, der wehtut. Dennoch: Für einen solchen Satz gibt es meist einen Grund. Es könnte z.B. sein, dass sich Ihr Kind nicht mehr alles gefallen lässt. Auch hier kann Ihr Kind Ihre Unterstützung und Ihren Halt brauchen. Wichtig ist es, dass Sie sich von Ihrem Kind die Situation erklären lassen.
  • Das Ende einer Freundschaft (wenn es denn eines ist) müssen Kinder, aber auch Eltern aushalten können. Manchmal sind auch Elternfreundschaften davon betroffen.
  • Streit unter Kindern kann auch schnell wieder vergessen sein. Von einem Tag auf den anderen kann sich viel verändern, auch wenn der Streit richtig ernst war. In einer solchen Phase kann man dem Kind helfen mit einer ruhigen Atmosphäre, in der es erzählen kann, was passiert ist. Siekönne das Kind dabei unterstützen selbst nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen udn sie auszuprobieren. Nur wenn das Kind es möchte, sollte man sich einmischen und zu vermitteln versuchen.
  • Auch falsche Freunde gibt es. Eine gute Freundshaft bedeutet, dass kein Kind untergebuttert oder auf einen Sockel gestellt wird. In einer Freundschaft sollte Jede/r so sein können wie er/sie ist. Alarmzeichen können sein: Ihr  Kind kommt schlecht gelaunt nach Hause oder beklagt sich über einen Freund/eine Freundin. Das können Sie zum Anlass nehmen genauer hinzuhören und nachzufragen. Kontaktverbot nur im Extremfall, ein Kind ist in der Regel stark genug, sich aus einer unguten Freundschaft zu lösen.

Quellen:

www.familie.de/kind/kinder-und-freundschaft-508965.html

www.t-online.de/eltern/schulkind/

www.hausarbeiten.de

 

WhatsApp und Co.

Sigrid Ehrman, Sozialpädagogin und EDV-Dozentin vom Café ABdate in Aschaffenburg, informierte die Eltern am Mittwoch, 24.03.2016 über die soziale Netzwerke.

Hier sind ihre Tipps:

Erkennen Sie die Bedeutung des Handys für Heranwachsende an!

Für Ihr Kind ist es ein fester Alltagsbegleiter, der in verschiedenen Lebenslagen einfach mit dazu gehört.

Machen Sie das Thema "Handy" zur Familiensache!

Sehen Sie sich zusammen Funktionen und Möglichkeiten an und trainieren Sie gemeinsam einen verantwortungsvollen und sicheren Umgang mit dem Handy.

Vereinbaren Sie klare Handy-Regeln!

Zu welchen Zeiten kann das Handy auch mal zu Hause abgeschaltet werden? Bei welchen Veranstaltungen außerhalb der Familie muss es ausgeschaltet sein? Welche Inhalte können auf dem Handy gespeichert werden und welche besser nicht?

Weisen Sie auf Risiken hin!

Nicht alles, was mit dem Handy machbar ist, ist auch erlaubt. Urheber- und Persönlichkeitsrechte beachten. Fotos und Filme von anderen nur mit deren Zustimmung.

Gestalten Sie handyfreie Zeiten und seien Sie Vorbild!

Besonders spannend ist es, wenn die handyfreie Zeit durch gemeinsame Aktivitäten für die ganze Familie genutzt wird.

Vermeiden Sie es, mit einem Handyverbot zu drohen!

Es erschwert den Austausch mit ihrem Kind. Finden Sie im Konfliktfall gemeinsam eine Lösung.

Machen Sie Ihr Kind zum "Handy-Profi"!

Durch Teilnahme an Ferienkurse Katakombe und Café ABdate

Über den Tellerrand ....backen

Es ist schon Tradition im ersten Elterncafé des neuen Schuljahres: Wir setzen ein Zeichen für Vielfalt. Seit Januar 2015 haben wir nach zweijähriger Pause wieder Übergangsklassen in unserer Schule und so war es uns eine besondere Freude, dass die Familien aus den Übergangsklassen uns am Mittwoch, 07.10.2015 mit ihren Leckereien verwöhnten. Spezialitäten aus dem Irak, aus Syrien, aus Afghanistan und aus Aserbaidschan kamen auf den Tisch und Frau Manafova erzählte aus ihrer alten Heimat Aserbaidschan zu Fotos, die Frau Kaupp und Frau Müller von IN VIA aus dem Internet geholt hatten. Verständigungsprobleme? Keine. Es wurde in Deutsch, Englisch, Türkisch und Arabisch erzählt und erklärt und es gab immer jemanden, der etwas übersetzen konnte. Gelebte Vielfalt - dafür steht die Kolpingschule und darauf sind wir auch sehr stolz.

Elterncafé 1 klein

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Grundideen zu unserem Projekttag "Ich und du geh´n aufeinander zu"

Am Mittwoch, 22.04.2015 stellten unsere Jugendsozialarbeiterin Kathrin Wittpoth und die Kooperationslehrerin Andrea Kempf - Jeßberger unser neues Präventionskonzept "Mind matters" vor.

"Im Dezember 2014 fand erstmals unser Projekttag "Ich und du geh´n aufeinander zu" statt. Der Grundgedanke basiert auf dem Konzept nach "Mind matters".

"Mind matters ist ein erprobtes und wissenschaftschaftlich entwickeltes Programm zur Förderung der psychischen Gesundheit an Schulen.

Im Fokus stehen die fünf Kernkompetenzen (Ich - Bewusstsein, Selbstmanagement, Mitgefühl, Entscheidungskompetenz und Beziehungskompetenz), die einen positiven Einfluss auf die psychische Gesundheit des Menschen haben und die es zu fördern und zu stärken gilt.

Deshalb wollen wir auf der Basis dieses Konzepts an unserer Schule

  • eine Schulkultur entwickeln, in der sich alle Schulmitglieder willkommen, sicher, eingebunden, wertgeschätzt udn nützlich fühlen (als Voraussetzung für gutes und freudvolles Lernen)
  • die Lernbedingungen unserer Schülerinnen und Schüler fördern durch Stärkung ihrer Widerstandskraft und Lebenskompetenzen sowie
  • die Arbeitsbedingungen und die Gesundheit von Lehrkräften verbessern durch die Arbeit an der Beziehungsqualität in der Klasse/Schule (Kathrin Wittpoth)

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Vorspeisen rund um den Globus

Ganz im Zeichen der Interkulturellen Wochen der Stadt Aschaffenburg stand das erste Elterncafé des Schuljahres 2014/15 am Mittwoch, 08.10.2014. Die Teilnehmerinnen brachten mit und verköstigten Speisen aus aller Welt: Pizza - Stücke mit Schinken, Käse, Oliven und Rukola aus Italien,Chechebsa aus Äthiopien, Quiche aus Frankreich, Jamaican Festival aus Jamaika, Käsebrötchen aus Brasilien, Lahmacum aus der Türkei, Chrusty aus Polen, Avocadomus, Käse - Trauben - Spieße und Karotten - Butter aus Deutschland. Die Kolpingschule freute sich auch sehr, dass sie Schülerinnen des Praxis - Seminars des Maria - Ward - Gymnasiums mit ihrer Lehrerin begrüßen konnte.

Vorspeisen klein

Kinder inspirieren, statt kritisieren

Am Mittwoch, 14.05.2014 hielt die Kommunikationsberaterin Sabine Nerl einen Vortrag zum Thema "Kinder inspirieren, statt kritisieren".

Frau Nerl machte deutlich, dass Kinder Grenzen, Rahmen und Strukturen brauchen und zeigte an vielen Beispielen aus dem familiären und schulischen Umfeld, wie es gelingen kann, diese  den Kindern auch zu vermitteln.

Ihre Kritik an den Erwachsenen: Diese kommunizieren meistens das, was sie nicht wollen, anstatt das positiv zu formulieren, was sie von den Kindern wollen.

Ein Beispiel dazu:

"Knall die Tür nicht so zu!" ist negativ formuliert. Zum Ziel kommen Erwachsene leichter, wenn sie genau sagen, was sie von den Kindern erwarten: "Nimm die Klinke in die Hand und schließe die Türe leise."

Sabine Nerl betonte auch die Wichtigkeit eines Ordnungsrahmens, den die Erwachsenen schaffen müssen. Einhalten können Kinder diesen dann , müssen aber immer wieder daran erinnert werden. Dafür braucht es viel Zeit, Ruhe und Geduld.

Ihr Tipp: Den Terminkalender nicht so voll machen.

Weitere Infos finden Sie unter: www.sabine-nerl.de

 

Umgang mit kindlichen Ängsten

Am Mittwoch, 12.02.1014 referierte Frau Klaus von der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern für die Stadt Aschaffenburg (Caritas)über den Umgang mit kindlichen Ängsten.

Hier einige Schlaglichter:

  • Angst gehört zum Leben und hat die Funktion sich nicht zu überschätzen, vorsichtig zu sein. Sie dient der Absicherung. Im Gegensatz zur Furcht (vor konkreten Dingen, Tieren...) ist die Angst ein diffuses Gefühl.
  • Folgende Ängste können in der Entwicklung des Kindes bestimmten Phasen zugeordnet werden.

        Babyalter:               "Körperkontakt-Verlustangst"         

      ab 8 Monate:           "Fremdeln"

      2-3 Jahre:               Trennungsangst

     ab 3 Jahre:              Vernichtungsangst (Blitz, Krankheit...)

     4-5 Jahre:               Todesangst

  • Alle diese Ängste sind bei den Kindern unterschiedlich ausgeprägt. Sie gehören zu einer gesunden Entwicklung. Ängste können sich in verschiedenen Entwicklungsphasen wiederholen. Nicht jedes Kind muss jede Angst haben.
  • Alle Ängste sind ernst zu nehmen, Eltern sollten sie nicht abtun, sondern mit dem Kind überlegen, was helfen könnte (Mitmach-Geschichten, Märchen, Traumfresser...)
  • Eltern sollten ihr Kind in der Angst begleiten, geduldig sein (Angst verschwindet nicht schnell) und klar sein im Verhalten.
  • Resümee: Angstbewältigung hilft bei der Entwicklung von Selbstständigkeit udn Selbstvertrauen.   

Süßigkeiten aus aller Welt

Im Rahmen der interkulturellen Wochen der Stadt Aschaffenburg gab es im Elterncafé am 16.10.2013 Süßigkeiten aus aller Welt.

Frau Neupane stellte an Ort und Stelle nepalesisches leicht süßes Brot her und Frau Dr. Crétien buk französische Crèpes. Frau Bizzarri zeigte den zahlreichen BesucherInnen, wie eine italienische Torta mimosa gemacht wird und Frau Englert brachte eine köstliche Tarte au chocolat mit. Frau Mussa bereicherte den Süßspeisentisch mit afrikanischen Plätzchen, die im Ramadan gegessen werden und Frau Bilgec ergänzte das Sortiment mit den  türkischen Süßigkeiten Lokma und Tulumba. Und das Schöne daran: Es schmeckte nicht nur köstlich, alle kamen ganz leicht ins Gespräch miteinander.

Elterncafe

Fit und leistungsstark - So können Sie Ihr Kind unterstützen

Tipps für eine Ernährung, die die Leistungsfähigkeit der Kinder in der Schule unterstützt,  gab die Ernährungsberaterin Iris Burger im Elterncafé am 06.02.2013. Folgendes sollten Eltern und Kinder beachten:

  • Fettreiche Lebensmittel machen müde.
  • Weißmehl, Zucker und Honig machen unruhig und unkonzentriert. Deshalb auch Vorsicht bei "Pseudo - Müsli" zum Frühstück. Diese machen die Kinder schon bis zur Pause hippelig.
  • Ausreichend Wasser trinken macht fit.
  • Milch macht munter.
  • Langsame Kohlenhydrate steigern die Leistungsfähigkeit.
  • 10 Prozent der Tageskalorien darf man naschen.
  • Wenn naschen, dann nach der Schule.
  • Eltern müssen Vorbild sein.

 

Mediennutzung bei Kindern

Auf großes Interesse stieß am 09.01.2013 der Vortrag von Frau Cordula Dernbach, Computerpädagogin der Erziehungsberatungsstelle im Landkreis Aschaffenburg, über die Mediennutzung bei Kindern.

Folgende Tipps gab sie den Eltern:

Der Computer soll nicht im Kinderzimmer stehen, sondern an zentraler Stelle z.B. im Wohnzimmer.

Eltern sollen

  • sich zunächst gemeinsam mit ihrem Kind an den Computer setzen und verbindliche Regeln über Zeit und Umfang der Medienzeit (Computer und Fernsehen) aufstellen.
  • alternative Möglichkeiten der Freizeitgestaltung anbieten.
  • darauf achten, für welches Alter die Spiele geeignet sind.
  • auf die Identifikationsfiguren der Spiele achten.
  • das Angebot der Stadtbibliothek nutzen.
  • darauf achten, dass Kinder in der 1. und 2. Klasse keine Online – Spiele spielen.

 

Lesen! Lesen! Lesen!

Frau Annette Seiller von der Kinder- und Jugendabteilung der Stadtbibliothek gab am 18.04.2012 wertvolle Tipps zum Lesen und begeisterte die Eltern mit den Büchern, die sie als Beispiele für gelungene Kinderliteratur vorstellte.

Hier ihre Tipps.

  • Lesen Sie Ihrem Kind regelmäßig vor, auch noch in der 1. und 2. Klasse.
  • Lesen Sie zusammen mit Ihrem Kind ein Buch, indem Sie sich beim Vorlesen abwechseln. Dafür gibt es extra Bücher, die durch unterschiedlichen Druck zeigen, wann das Kind und wann der Erwachsene lesen soll.
  • Lesen muss Spaß machen. Finden Sie die Leseinteressen Ihres Kindes heraus. Jungen kann man oft über Sachbücher oder Comics zum Lesen "verführen".
  • Kinder finden manchmal über Umwege zum Lesen, z. B. über Filme oder Hörspiele.
  • Planen Sie eine Familien - Lesestunde. In dieser Stunde lesen alle das, was sie mögen, auch die Eltern. Machen Sie daraus ein Ritual.
  • Es gibt wunderbare mehrsprachige Bücher mit Hör - CDs, die für zweisprachige Kinder geradezu ideal sind.
  • Wenn Sie mit Ihrem Kind unterwegs sind, nehmen Sie immer ein Buch mit. Damit können Sie eventuelle Wartezeiten überbrücken.

"Das grenzenloseste Abenteuer der Kindheit ist das Leseabenteuer." (Astrid Lindgren)

Bcher

 

Was tun bei ADS/ADHS?

Über ADS/ADHS referierte Frau Nina Halfmann von der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern für die Stadt Aschaffenburg während des Elterncafés am Mittwoch, 14.03.2012.

Als Kernsymptome dieser Erkrankung nannte die Referentin:

  • Unaufmerksamkeit
  • Impulsivität und
  • Hyperaktivität.

In der Schulzeit könne sich das durch folgendes Verhalten zeigen:

  • Einfügung in die Klasse schwierig
  • kleinkindhaftes Verhalten
  • Lern- und Leistungsstörungen
  • Handgreiflichkeiten
  • niedriges Selbstwertgefühl

Frau Halfmann betonte, dass es nicht die eine Ursache für ADS/ADHS gebe, sondern dass immer mehrere Faktoren eine Rolle spielten.

„Fachleute gehen heute davon aus, dass neurobiologische und psychosoziale Faktoren zusammenwirken müssen, damit es zur Erkrankung kommen kann.“( aus adhs …. Was bedeutet das? Broschüre der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Seite 19)

Da AD(H)S viele Gesichter habe, kämen unterschiedliche Therapieformen in Frage, z.B. Psychotherapie, Familientherapie, Ergotherapie, Medikamente. Der Umgang mit diesen Kindern stelle eine hohe Herausforderung für die gesamte Familie dar.

Nehme ein Kind entsprechende Medikamente, sollte dies immer von psychotherapeutischen Maßnahmen begleitet werden.

Wichtig sei: Jede Familie müsse ihren eigenen Weg finden.

Und: Die Diagnose sollte von entsprechenden Fachleuten gestellt werden.

Um Eltern im Umgang mit ihren Kindern sicherer zu machen und den Familienalltag zu erleichtern, bietet die Beratungsstelle entsprechende Elterntrainings an.

http://www.caritas-aschaffenburg.de/dienste/erziehungsberatung.html

 

Tipps im Umgang mit der Pubertät

"Hilfe - mein Kind kommt in die Pubertät" lautete das Thema des Elterncafés am 15.02.2012. Hier sind die Tipps von Beate Kaupp, Sozialpädagogin von IN VIA - Prävention an Schulen.

Entwicklungsaufgaben in der Pubertät

  1. In der Pubertät verändern Hormone nicht nur den Körper, sie sind auch für seelische Schwankungen verantwortlich.
  2. Das Denken verändert sich. Die kritisch - analytischen Fähigkeiten nehmen zu und werden vehement in den Auseinandersetzungen mit den Eltern eingesetzt.
  3. Die Hinwendung zu Gleichaltrigen und die Distanzierung von den Eltern gehen Hand in Hand.
  4. Heranwachsende fangen an mit Wertvorstellungen und Haltungen zu experimentieren.
  5. Pubertierende lernen langsam für sich selbst zu sorgen, übernehmen Verantwortung für ihr Tun. Dies kann zunächst durch eine Abgrenzung zu den Eltern gelingen.
  6. In der Pubertät müssen die Heranwachsende viele Irrwege, Sackgassen und Umleitungen durchlaufen, bis sie eine eigene Identität entwickelt haben.

Was können Eltern tun?

  1. Erziehung ist Beziehungsarbeit und in der Pubertät noch nicht am Ende.
  2. Heranwachsende brauchen Normen und Werte, Eltern dürfen nicht zu allem ja und amen sagen. Nur in der Reibung an vorgelebten Modellen können die Pubertierenden diese prüfen und übernehmen bzw. eigene entwickeln.
  3. Eltern dürfen auch Fehler machen. Der offene Umgang mit Fehlern ist eine Orientierungshilfe für Heranwachsende.
  4. Auch das Familienleben pubertiert: Aus der elterlichen Konzentration auf die Kinder entwickelt sich eine neue Partnerschaft.

 

Tipps zur Internetnutzung

"Sicher surfen - Wenn Kinder im Internet verschwinden" lautete das Thema des Elterncafés am 18.01.2012. Hier sind die Tipps von Sigrid Ehrmann, Leiterin des Café ABdate. www.cafe-abdate.de

  • Kinder mit Kindersuchmaschinen suchen lassen
  • Zeitbeschränkung vereinbaren: Bewährt haben sich die Vereinbarung von Wochennutzungszeiten oder die Ausgabe von Gutscheinen an die Kinder. Dabei soll auch berücksichtigt werden, dass die Kinder noch weitere Medien nutzen wie Fernsehen oder Spielekonsolen. Kinder in der Grundschule sollen das Internet höchstens eine halbe Stunde am Tag nutzen.
  • Kinder fit machen: Dazu gibt es Kurse im Café ABdate und in der Katakombe
  • Eltern fit machen: Dazu gibt es Kurse im Café ABdate oder in der Volkshochschule

So surfen Kinder sicher

  • Keine persönlichen Daten herausgeben wie Adresse oder Telefonnummer
  • Nie auf Anhänge von E-Mails klicken, die von Unbekannten kommen
  • Seiten, die kostenlos aussehen, sind es nicht immer

Problematische Seiten können gemeldet werden an:

www.jugendschutz.de

 

Tipps für die zweisprachige Erziehung

Frau Dr. Hélène Crétien sprach während des Elterncafés am 14.12.2011 zum Thema "Wie geht es weiter mit derm zweisprachigen Erziehung?"

Eine zweite Sprache sei ein "Schatz", betonte Frau Dr. Crétien, der den Kindern einen  Bezug zu ihren Wurzeln gebe, den Erwerb weiterer Sprachen erleichtere und den Zugang zu einer anderen Literatur ermögliche. Sie machte den Eltern Mut, ohne aber zu verleugnen, dass die zweisprachige Erziehung eine Herausforderung für sie sei.

Hier ihre Tipps:

Entscheiden Sie sich für eine einfache Regel

  • eine Sprache - eine Person oder
  • Familiensprache - Umgebungssprache

Bauen Sie eine positive Einstellung zur Zweisprachigkeit und zur zweiten Sprache auf.

Stellen Sie in der schwachen Sprache keine zu hohen Ansprüche an das Kind, korrigieren sie nicht zu viel und fangen Sie das Lesen und Schreiben in der schwachen Sprache nicht zu früh an.

 

Termine Elterncafé